Ein meisterliches Muttertagswochenende

Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Carmen Blameuser, Uschi Heimann und Carl Seeliger • 11. Mai 2026

9./10.05.2026/Siegburg. All die besonderen Leistungen, die will U18/U20-Trainer Carl Seeliger diesmal gar nicht so sehr in den Mittelpunkt rücken, bittet er im Rückblick auf die Regionsmeisterschaften am Muttertagswochenende in Siegburg. „Lieber mal die erwähnen, die sonst im Schatten stehen, von den anderen werden wir noch viel hören während der Saison, also – hoffentlich, denn die geht ja gerade erst los.“ 

Und so berichtet er lieber von den beiden Athletinnen aus seinem Team, die erstmals die 4-Meter-Marke übersprungen haben, „insgesamt hatten wir fünf Athletinnen mit neuen persönlichen Bestleistungen im Wettbewerb“, freut er sich. Überhaupt hätte sich das Team 22 Hausrekorde gesichert. Darunter Jonah Dücker, der nach fünf Jahren zum ersten Mal in der Sommersaison wieder über die 100 Meter am Start sein konnte, „er ist eine 11,30 Sekunden gelaufen, das hat ihm eine Finalteilnahme beschert. Und über die 200 Meter hat er sich dann auch noch Bronze und eine Bestleistung geholt.“ Oder Mia Rüsing: Nach elf Monaten Verletzungspause sei sie mit guten 1,53 Meter zurück in den Hochsprung gestartet, das habe ihr gleich den Vizetitel beschert. Und Ben Fries steigert seine 100-Meter-Zeit um fast 1,5 Sekunden, seine Bestleistung im Weitsprung „um grandiose 66 Zentimeter“.

Und Carl schwärmt auch noch vom neuen Wurf-Team: Da ist Janneke Brill, die ihre Bestleistung im Speerwurf „um knappe drei Meter steigert und zum ersten Mal über 30 Meter wirft, damit nähert sie sich jetzt schon dem U18-Vereinsrekord an, den der U16 hält sie bereits“. Luzia Borkenhagen stößt die Kugel „zum zweiten Mal in ihrem Leben über die 10-Meter-Marke und sichert sich damit Gold in ihrer Altersklasse“, und Anna Münch wird in Abwesenheit von Wurf-Coach Dana Schmitz unterstützt von Diskuswerferin Johanna Schubert, „was den tollen Zusammenhalt der Mädels zeigt“. In Zahlen liest sich die Leistung von Carls Team so: 2 x Gold (neben Luzia im Kugelstoßen die 4-x-100-Meter-Staffel mit Yad Saley, Timon Dücker, Jonah Sachse und Paul Diedrich, zugleich U20-Vereinsrekord), 4 x Silber (darunter Matilda Palm im Weitsprung mit 5,56 Meter, Vereinsrekord der U18) sowie 2 x Bronze. 

Und auch U16-Coach und TuS-Leichtathletik-Chefin Uschi Heimann ist im Rückblick von den Zahlen ihres Teams beeindruckt: „Mit insgesamt elf Medaillen verteilt auf acht Athletinnen und Athleten war die U16 stark wie selten zuvor.“ Vor allem im Bereich Sprung hätte sich das Team hervorgetan: So gewinnt etwa Paul Förster (M14) den Weitsprung in persönlicher Bestleistung mit 5,70 Meter und den Hochsprung mit 1,60 Meter. Sein Teamkollege Julius Aigner holt in beiden Disziplinen Bronze (Bestleistung im Weitsprung mit 5,33 Meter, 1,57 im Hochsprung). Und auch im Speerwurf sichert sich Julius Bronze mit persönlicher Bestweite von 36,92 Meter sowie über die 80 Meter Hürden in Bestleistung von 12,61 Sekunden. Dabei startet Julius in einem Lauf, der den Stadionsprecher schwärmen lässt: Schon vor dem Start kündigt er an, dass es im Feld zwei Athleten gäbe, die in dieser Saison bereits die 12-Sekunden-Marke geknackt hätten. Das tun sie auch diesmal. Und nicht nur das: Im Lauf erreichen gleich vier Starter neue persönliche Bestleistungen, ein weiterer eine Saisonbestleistung. Der Stadionsprecher freut sich mit: „Einen Riesenapplaus bitte für diese jungen Athleten!“ 

Und überhaupt kommentiert er die Wettbewerbe sehr wertschätzend, fordert Applaus ein, weist auf Bestleistungen hin. Und als Lynn Pöppelmann aus dem Sprint- und Sprungteam von Trainer Dieter Dylong über die 200 Meter startet, stellt der Sprecher die Deutsche Meisterin über 400 Meter Hürden vor: „Der Leichtathletik-Verband Nordrhein hat Lynn als eine der Jugendbesten des vergangenen Jahres geehrt. Wir freuen uns, dass solche Talente bei uns starten!“ Lynns Teamkollegin Carmen Blameuser kommentiert den darauffolgenden Lauf so: „Lynn hat sich in absoluter Topform präsentiert, sie hat die Konkurrenz dominiert und sich mit einer fabelhaften Zeit von 25,06 Sekunden souverän den ersten Platz gesichert.“

Und auch Leila Huck startet über die 200 Meter, „in einem beeindruckenden Lauf hat sie ihre bisherige persönliche Bestzeit um fast eine volle Sekunde pulverisiert“, beschreibt Teamkollegin Carmen und erinnert sich auch an Leilas scherzhaften Kommentar im Ziel: „Ich habe noch nie etwas Schlimmeres gemacht!“ Was Carmen selbst sowie Kim Eberhard, Elena Wladasch, Lisa Borchert und Jule Behrens anders gesehen haben mögen: Denn immerhin ist das Quintett über die gefürchtete Stadionrunde von 400 Metern gestartet, was Carmen Silber in 59,65 Sekunden bei den Frauen beschert. Fazit? „Auch wenn der Laktat-Express im Ziel für schwere Beine gesorgt hat“, meint Carmen, „ist klar: Die Schnelligkeit ist da. In den kommenden Wochen wird im Training verstärkt am Stehvermögen gefeilt.“

Das beweisen die Mittelstreckler der U16 bereits am ersten Wettkampftag in Siegburg: Amelie Bönisch holt in Bestzeit von 2:33,93 Minuten Silber. „Und in der männlichen U16“, erzählt Uschi Heimann, „stellen wir mit vier Athleten ein Viertel des gesamten 800-Meter-Feldes.“ Und nicht nur das. „Alle TuSser“, freut sich Uschi, „gehen mit Bestzeit über die Ziellinie. Nils Gärtner läuft 14 Sekunden schneller als in der Halle, als er seine Bestleistung ebenfalls um 14 Sekunden steigern konnte und gewinnt in 2:22,93 Minuten seine erste Medaille bei Regionsmeisterschaften - Silber!“ Niklas Heer steigert sich um beinahe 20 Sekunden auf 2:25,31 Minuten. Oskar Sander bricht zum ersten Mal die 2-Minuten-30-Marke in 2:29.37 Minuten und Schnellster im Quartett ist Jan Exner (M15), der sich eine neue Bestzeit von 2:13,72 Minuten holt.

Dann ist da Amelie Hahn, die sich mit Bestleistung (5,08 Meter) Silber im Weitsprung sichert und die 4-x-100-Meter-Staffel der weiblichen U-16-Talente (mit Maya Schwermer, Amelie Hahn, Anaïs Benga und Janina Meik), die nur knapp am Treppchen vorbei auf Platz 4 laufen. Mit Golden Girl Anaïs, die sich gleich zwei Siege sichert: Den Weitsprung gewinnt sie mit einer Bestleistung von 5,12 Meter, „und die 100 Meter sichert sie sich in einem packenden Finale mit 13,07 Sekunden“, erinnert sich Uschi, „erst auf den letzten Metern hat Anaïs den Sieg perfekt gemacht.“

Der Goldjunge im Team der U14 ist Jasper Schuld (M13). Über die 60-Meter-Hürden erlebt er zunächst einen Rennbahn-Krimi, belegt Platz 3 im Finale. „Die Starter dieses Rennens“, kündigt sodann der Stadionsprecher an, „müssen sich bitte noch einmal im Startbereich einfinden. Der Lauf muss wiederholt werden, es hat eine Panne beim Hürdenumbau gegeben.“ Der Abstand zwischen zwei Hindernissen stimmt nicht. Jasper atmet tief durch, hockt sich wieder in den Startblock. Und stürmt im zweiten Anlauf auf den Silberrang 2 mit persönlicher Bestzeit von 10,36 Sekunden. Im darauffolgenden Weitsprung lässt er sein Trainerinnentrio mit Luca Reinhardt, Anja und Natalie Roller mehrfach jubeln: Er steigt ein in den Wettbewerb mit der Einstellung seiner bisherigen Bestleistung, die er dann in jedem Sprung weiter steigert, bis er im sechsten Versuch bei 5,01 Metern landet. Und bei Gold. Genauso wie im anschließenden Hochsprung, den er in Bestleistung von 1,57 Metern gewinnt. 

Ebenfalls zwei Goldmedaillen sichert sich Liam Feiss (M12), der im 75-Meter-Finale in 10,52 Sekunden als Erster über die Ziellinie stürmt. Und auch über die 800 Meter liegt er vorn und erreicht das Ziel in 2:30,67 Minuten. Ebenfalls Gold holt sich Kemal Tosunoglu (M12), der den Ball auf 48,50 Meter wirft. Und Tim Burbach (M13) nimmt sich aus dem Ballwurf mit Bestleistung von 46,50 Meter eine Bronzemedaille mit nach Hause, über die 800 Meter gelingt ihm eine weitere Bestleistung, Platz 5 für 2:37,94 Minuten.

In die 75-Meter-B-Finals rennen Livie Feiss (W12; 10,85 Sekunden) und Sven Bettels (M13; 11,12 Sekunden), Siyar Gülbedenbegün (M12) freut sich über eine neue 75-Meter-Bestzeit von 11,14 Sekunden. Oskar Loßow (M12) knackt im Ballwurf die 40-Meter-Marke und holt mit 40,50 Meter Platz 5. Und da wären noch so viel mehr Geschichten. Am Donnerstag werden die nächsten geschrieben, beim Christi-Himmelfahrt-Sportfest auf dem TuS-Platz. Wer weiß, was die Trainerteams dann in den Mittelpunkt rücken werden.

von Uschi Heimann 24. Mai 2026
23.05./Gladbeck. Läuft für unser Top-Talent Lynn Pöppelmann! Nach einem Saisoneinstieg auf der Unterdistanz 200m mit Regionstitel und U20 DM Norm am 10.05. in Siegburg und einem Vereinsrekord und ebenfalls U20 DM-Norm über die Überdistanz 800m beim Christi Himmelfahrt-Sportfest unterbot Lynn in ihrer Parade-Disziplin 400m-Hürden direkt im ersten Anlauf die Norm für die Weltmeisterschaften der U20 in Eugene, USA, 04. - 09.08. Bei 59,69 sec blieben die Uhren beim Borsig-Meeting in Gladbeck für sie stehen, sechs Hundertstel schneller als die für die WM-Teilnahme geforderten 59,75 sec. Damit läuft Lynn sich für den Moment an die Spitze der deutschen U20-Bestenliste und macht einen großen Schritt in Richtung WM. Für die endgültige Nominierung muss sie als zweites Kriterium noch Platz 1 oder 2 bei den nationalen Titelkämpfen der U20 am 10. - 12.07. in Bochum Wattenscheid belegen, wenn denn auch dort die Schnellsten die Norm unterbieten... sonst reichen Norm und Bestenlistenplatz unter den Top 2. "Mindestens vier Läuferinnen in Deutschland sind in der Lage, unter 59 sec zu bleiben", schätzt Trainer Dieter Dylong die Lage ein. Es ist also noch nichts entschieden und trotzdem darf sich das erfolgreiche Athletin/Trainer-Gespann sicher über den gelungenen Saison-Einstieg freuen! Das nächste Rennen ist bei der Sparkassen-Gala in Regensburg am 06./07.06. geplant.
von Uschi Heimann 15. Mai 2026
14.05./Köln. Die Wettervorhersage für unser Traditionssportfest klang gruselig und hat auch die eine oder den anderen von der Reise nach Köln abgeschreckt. Die, die trotzdem gekommen sind, wurden mit besseren Bedingungen belohnt als gedacht, und mit einer schönen Atmosphäre sowieso. Ein fast immer regulärer Rückenwind blies zu einigen Bestleistungen - nicht zuletzt für Levi Sacher (LG Aachen), dem Sieger im 100m-Sprint der Männer in 10,73 sec. Er gewann vor dem zeitgleichen Lukas Kasusch (LG Kindelsberg Kreuztal) und vor Niklas Rapp (LG Olympia Dortmund), 10,76 sec. Alle drei nahmen ein Preisgeld, gesponsert von Rhenus Pumpen, mit nach Hause. Die Preisgelder von Physiosport Köln im Rennen der Frauen sicherten sich Tabea Christ (LG Brillux Münster) in 11,86 sec, Kim-Laura Waldner (LG Aachen, 12,51 sec), und Laura Grobbel (LG Olympia Dortmund, 12,59 sec). Auch im Rhenus-Nachwuchspreis über die 200m gab es Geld für schnelle Zeiten. In der männlichen U20 liefen die ersten drei alle die Norm für den natioanlen Saisonhöhepunkt Anfang Juli in Bochum Wattenscheid (22,40). Schnellster war Felix Klöckner (Moerser TV) in 22,07 sec. Johannes Oskar Geier (LT DSHS Köln) freute sich als Drittplatzierter über einen neuen Hausrekord von 22,27 sec. In der U18 gewann Jelvis Frempong (TSV Bayer 04 Leverkusen) in 22,17 sec vor den Lokalmatadoren Timon Dücker (22,51 sec) und Jonah Sachse (22,88 sec). Und auch bei den jungen Frauen gab es unter den Top 3 (und vielen anderen) neue Bestmarken zu bejubeln: in der U20 von Romy Päffgen (Platz 1, 25,51 sec) und Jule Toermer (Platz 3, 26,09 sec), beide Cologne Athletics, und in der U18 von Sonia Uchendu (Schalke 04, 25,43 sec), Isabella Katharina Libertus (Platz 2, TSV Bayer Dormagen, 25,48 sec) und Alea Bremecker (TV Olpe, 25,73 sec).
von Uschi Heimann 12. Mai 2026
Ein Herz für die Leichtathletik!
von Uschi Heimann 3. Mai 2026
03.05./Celle . Manchmal gehen (fast) die Superlative aus. Was unseren U23-Staffeln bei den Deutschen Langstaffelmeisterschafften in Celle auf die Bahn brachten, hat es in der TuS-Geschichte noch nicht gegeben und passiert wohl auch eher selten: Silber und Bronze für denselben Verein im Konzert der schnellsten Teams der Republik! Gold ging in Celle an die favorisierte Staffel der LG Stadtwerke München. Doch einfach haben Gianluca Mirizzi, Yanis Kern und Finn Merheim es ihnen nicht gemacht. Während des gesamten Rennens blieb das TuS-Trio in Schlagdistanz, und auf der Zielgerade machte Finn es mit einem Antritt noch einmal richtig spannend. Knappe fünf Zehntel retteten die Münchener ins Ziel und gewannen in 7:22,98 min vor dem ersten TuS-Team (7:23,47 min). Doch auch wenn es eng war: "Wir haben Silber gewonnen und nicht Gold verloren!", ordnete Arndt Fontes den Erfolg klar ein. Perfekt war der Coup, als knappe 20 sec später das zweite TuS Team mit Lasse Block, Jan Merheim und Janne Dankwerth (alle noch U20) ungefährdet auf Platz 3 vor einem Team aus Berlin einlief (7:43,03 min). Für Janne Dankwerth war es ein mehr als versöhnlicher Abschluss der Meisterschaftstage von Celle. Am Vortag war er bereits über die 5000m an den Start gegangen, musste aber das Rennen wegen Atemwegsprobleme vier Runden vor Schluss aufgeben. Ganz "nebenbei" lief das Bronze-Trio auch die Norm für die U20 DM über 3 x 1000m. Das Rennen wird im Rahmen der "großen" DM der Männer und Frauen im Juli in Bochum Wattenscheid ausgetragen. Nachdem im April bereits ein U20-Team mit Theo Justus, Jordi Walter und Paul Dirks die geforderten 8:22,0 min unterboten hatte, können Martin Block und Arndt Fontes auch bei der U20-Staffel-DM zwei Teams ins Rennen schicken. Das Männerteam in Celle mit Leo Kessen, Thilo Stoltze und Lukas Gardeweg lief auf Platz 11 ein (7:28,18 min). Schneller war in der TuS-Vereinsgeschichte noch kein Männerteam. Der Rekord bisher stand bei 7:30,57 min, wurde 35 Jahre alt und reichte 1991 Ulf Bieschke, Lars Jucken und Rana Bhattacharjee in der "männlichen Jugend" zum DM-Sieg. Nun gehört der Männerrekord Gianluca, Yanis und Finn. In allen Altersklassen so starke Staffeln an den Start schicken zu können, ist ein großartiger Erfolg für das Trainerteam! WIR GRATULIEREN HERZLICH!
von Uschi Heimann 2. Mai 2026
01.05. / Köln. Schon für Generationen von Kölner Leichtathletinnen und Leichtathleten ging es in ihren Kinder- und Jugendjahren am 01. Mai zum ASV. Unsere U16 und einige Mittelstrecklerinnen und Mittelstreckler der U18 / U20 knüpften nach Abstinenz im letzten Jahr wieder an und waren bei der mitlerweile 51. Auflage dabei. Nach den "Krummen Stercken" am letzten Wochenende ist zu Saisonbeginn immer spannend, was denn auf den regulären Strecken und in den technischen Disziplinen so geht. Für Anais Benga ist die Antwort eindeutig: "viel geht!" Im Weitsprung und über die 100m kratzte sie direkt an begehrten Marken. Im Weitsprung knackte sie mit 5,01m die 5m- Marke, über 100m blieb sie mit 13,04 sec noch knapp über der 13 sec-Schallmauer. Leider blies der Wind mit 2,2 m/sec im 5,01-Sprung etwas zu stark. Erlaubt sind 2,0m/sec. So wird die Weite noch nicht in den Bestenlisten geführt, das Niveau hat Anais aber gezeigt! Auch Paul Försters 5,40m und Julius Aigners 5,26m "verwehte" der Rückenwind. Platz 2 und 3 aber in ihrer Wertungsklasse M14 waren den beiden nicht zu nehmen. Im Hochsprung ging es noch einen Platz höher: Paul gewann mit 1,62m von Julius mit 1,53m. Vor allem in der Sandgrube fielen für unsere U16 Hausrekorde am laufenden Band. Lilo Burger, Clara Haupricht, Nils Gärtner und Niklas Heer sprangen alle erstmals über vier Meter und freuten sich mit ihrem Trainerteam Yanick Roller, Jonte Fischer und Uschi Heimann über diese Erfolge. Richtig weit hinaus ging es mit 4,70 auch für Maya Schwermer - und das bei gültigem Wind! Einige Glanzlichter steuerten zur guten Bilanz nach sieben Wettkampfstunden noch unsere Läuferinnen und Läufer über die 800m hinzu. Im ersten Rennen stürmten Hanne Böddeker (2:29,07 min) und Paula Kußerow (2:33,42) eindrucksvoll vorweg. Paula war die Strecke bisher nur in der Staffel gelaufen, Hanne brachte aus der Halle eine Zeit knapp über 2:40 mit. Die Spanne zwischen 2:30 und 2:40 hat sie gleich mal "überschlagen"! Auch das zweite Rennen sah starke TuS-Läuferinnen und Mara Kösters (2:25,35 min) vorne. Für die junge Läuferin, die die 3.000 und 5.000 mehr schätzt, sind die 800m eher zu kurz, aber für perfekte Tempo-Arbeit war ihre Renngestaltung gut. In Maras Sog liefen die U18-Athletinnen Ida Friedrich (2:26,45 min), Clara Lehnert (2:26,95) und Charlotte Janus (2:35,82) zu starken Zeiten und auf die Plätze 1, 2 und 5. Auch Paul Dirks (U18) und Jordi Walter (U20) hatten sich viel vorgenommen. Jordi lief pB mit 2:02,03, scheiterte diesmal aber noch an der 2:00 min Marke. Da will er in diesem Jahr noch hin. Paul gelang ebenfalls ein Hausrekord. In 2:07,09 gewann er die U18 deutlich vor den sieben anderen Läufern seiner Altersklasse. Auch für ihn wird diese Zeit nicht das letzte Wort in diesem Jahr sein. Bereits am nächsten Wochenende stehen für alle die Regionsmeisterschaften auf dem Programm und nur ein paar Tage später am 14.05. das Christi Himmelfahrt-Sportfest auf unserer Anlage. Viele neue Bestmarken vom ASV-Sportfest werden wohl nur kurzen Bestand haben.
von Uschi Heimann 29. April 2026
29.04. Wenn am Samstag und Sonntag, 02./03. Mai, die Deutschen Langstaffelmeisterschaften gemeinsam mit den Deutschen Langestreckenmeisterschaften ausgetragen werden, wird der TuS Köln rrh. nicht zu übersehen sein. Mit drei Staffeln 4x400m Mixed - zweimal Jugend, einmal Frauen/Männer - , zwei 3x1000 Teams U23, einer Männerstaffel über 3x1000m und einem Einzelstart von Janne Dankwerth über 5000m in der U20 sind unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten so stark vertreten wie niemals zuvor. Für einen letzten Wettkampftest nutzten alle den Abendlauf "Krumme Strecken" am 25.04. auf unserer Anlage. Über 2000m lag Gianluca Mirizzi klar vor dem gesamten Feld. "5:23,68 min ist schon lange kein TuS-Läufer zu Saisonbeginn gelaufen", freute sich Arndt Fontes über die starke Leistung. Auch die Plätze zwei und drei gingen an unsere schnellen Läufer: Yanis Kern (5:32,40 min) vor Lukas Gardeweg (5:33,47 min). 800m-Läufer Lasse Block testete sich auf der Unterdistanz und hinterließ in 1:23,83 min für die 600m einen starken Eindruck, während Jan Merheim (2:28,67 min) und Leo Kessen (2:30,33 min) die 1000m liefen und damit exakt auf der Wettkampfstrecke unterwegs waren, die in Celle für alle ansteht. Auf den kürzeren Strecken dominierte im weiblichen Bereich Lynn Pöppelmann die 300m (39,48 sec), während Timon Dücker den 75m und 150m Rennen der U18 seinen Stempel aufdrückte. Beide Distanzen konnte er gewinnen. Über die 75m blieben er und Club-Kamerad Jonah Sachse mit 8,77 sec und 8,80 sec als einzige unter der Neun-Sekunden-Marke. Im Rennen über die doppelte Strecke knackte Timon als einziger U18-Athlet die 17 sec (19,91 sec). "Wir sind alle gut drauf", stellte Jan Merheim schnelle Staffelzeiten über 3x1000m in Aussicht. Und über die 4x400 sieht es nicht anders aus. Leider gibt es keinen Live-Stream. Wer schneller was erfahren will als hier auf der Homepage, kann den Zeitplan und später die Ergebnisse der Staffeln hier abrufen. Es wird ganz bestimmt spannend!
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